ein Meilenstein ….

Es waren sehr lehrreiche anderthalb Jahre. Ich bin sehr stolz und verdammt erleichtert das ich diese Ausbildung erfolgreich beendet habe. Die Anspannung löst sich langsam. Die Prüfungen liegen nun bereits einige Wochen zurück und so richtig Zeit um das alles zu genießen, ergab sich noch nicht.

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Viel ist hier seitdem wieder passiert, wir haben sehr viel Zeit und Liebe in die Ranch gesteckt. Zur Kurssaison Mitte Mai werden wir wieder voll gerüstet sein.

Ich hoffe nun wieder etwas mehr Zeit zu haben, um unsere Homepage, häufiger mit Neuigkeiten zu versorgen. Viele Berichte und Informationen teile ich bei Facebook, da es dort wesentlich weniger aufwendig ist. Ich würde mich freuen wenn ihr auch dort mal rein schaut. Diese Seite ist öffentlich und kann von jedem auch nicht Facebook Mitglied gelesen werden.

https://www.facebook.com/open.ranch.1/?ref=Bookmarks

Auch stehen schon die nächsten Weiterbildungen im April an, meine Leistungen erweitern sich dann um dry needling. Ich werde euch natürlich auch davon berichten.

Nun wünsche ich euch erstmal einen tollen Start in den Frühling

Happy Trails

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Craniosacrale Therapie

Ich bin schon ein bißchen stolz darüber 😉

Am letzten Wochenende habe ich mein Zertifikat für die Craniosacrale Therapie erhalten. Ich liebe diese Arbeit am Pferd, für außenstehende sieht es so unscheinbar aus. Meine Mutter meinte letztens ich hätte ein Pferd hypnotisiert… 😉

Das habe ich natürlich nicht. Pferde die sich auf so eine Behandlung einlassen, wirken oft als wenn sie schlafen und sind dabei tiefen entspannt. Wallache schachten z.B. aus, die meisten Pferde gähnen und kauen ab. Oft wird auch tief Luft geholt, die Atmung verlangsamt sich und die Pferde kommen in den Parasympathikus.

Der Parasympathikus ist eine der drei Komponenten des vegetativen Nervensystems. Er ist beteiligt an der unwillkürlichen Steuerung der meisten inneren Organe und des Blutkreislaufs. Er wird auch als „Ruhenerv“ oder „Erholungsnerv“ bezeichnet, da er dem Stoffwechsel, der Erholung und dem Aufbau körpereigener Reserven dient. Quelle Wikipedia.

Aber was ist eigentlich die Craniosacrale Therapie?

Die Craniosacrale Therapie ist ein wichtiger Bestandteil der Osteopathie. Es ist eine manuelle Technik, sie beruht auf der Annahme, dass sich die rythmische Pulsation (Liquorfluss) der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit ertasten und beeinflussen lässt. Ich „kommuniziere“ dabei mit leisesten Impulsen und minimalstem Krafteinsatz mit dem Gewebe. Bei der Behandlung wird eine Anregung und Harmonisierung der rythmischen Pulsation erreicht. Indikation für die Anwendung der Craniosacral Therapie sind akute und chronische Erkrankungen des Bewegungsapparates, Verhaltensauffälligkeiten wie Angst, Nervosität auch Aggressivität, Untugenden wie z.B.  Headshaking. Sie ersetzt dabei aber nicht andere manuelle Behandlungsarten, ist aber eine tolle Ergänzung die ich sehr gerne anwende.

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Trauma nach Verladeunfall

Dieses Video zeigt die Behandlung mit dem Amplivet synchro 3.0  von Jaybee einer 9 jährigen Quarter Stute. Jaybee hat im letzten Jahr ein Trauma der Hinterhand bei einem Verladeunfall erlitten. Sie ist zur Zeit noch immer nicht Taktrein und wurde von mir mit dem Amplivet behandelt.

Auf dem Video könnt Ihr die Reaktion des Gewebes auf die Behandlung sehen. Spannend, daß während der Behandlung, der Stromfluss deutlich besser wurde. Wie das Amplivet arbeitet, könnt Ihr in der nachfolgenden Erklärung lesen. Gerne vereinbare ich Termine mit euch.

Bei der amplimodularen Aktivierung, ist das Ziel alle betroffenen Strukturen, also Gewebe, Muskeln und Nerven schnell und grundlegend zu sanieren und neu zu koordinieren. Dieses geschieht durch Modulationsstrom (MET) der sich aus Mittelfrequenz, Niederfrequenz und Schwellfrequenz zusammensetzt. Das Bindegewebe dient dem Stoffaustausch zwischen Zellen und Gefäßen. Es besteht aus unterschiedlichen Zellen, der Zwischenzellsubstanz, Nervenenden und Lymphbahnen. Blutgefäße, Lymphe und Nervenbahnen haben keine direkte Anbindung an die Zellen. Somit müssen alle zu transportierenden Substanzen, unter ihnen auch Nährstoffe, Hormone, Schlackenstoffe, Entzündungs- und Schmerzmediatoren das Bindegewebe passieren. Wenn andere Ausscheidungsorgane überfordert sind, funktioniert das Bindegewebe als Mülldeponie. Je verschlackter das Gewebe mit Stoffwechselabfällen ist, desto schlechter wird die Transport- und Siebfunktion. Der Körper verliert die Fähigkeit sich selbst zu regulieren. Heute wird dem Bindegewebe eine maßgebliche Beteiligung an vielen Erkrankungen und Schmerzen zugeschrieben. Quelle: Amplivet Active e.K.

http://www.amplivet.de/

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Zurück nach einem lehrreichen Wochenende

Heute finde ich kurz die Zeit um von meiner letzten Fortbildung zu berichten, bevor es am Freitag schon zur nächsten Fortbildung Craniocacrale Therapie für Fortgeschrittene geht.

Das letzte Wochenende stand ganz im Namen erweiterte Therapieformen und Massagetechniken:

  • Myofasziale Release ( MFR) Technik
    • bei dieser Faszientechnik werden 2 unterschiedliche Rezeptorenarten, die interstitiellen Rezeptoren entweder mit starkem, Druck oder weichem Impuls und geringfügigen Druck behandelt
    • hierzu gibt es die Möglichkeiten des State of Ease, hier arbeitet man in die freie Bewegung der Faszien
    • und die Behandlungsmöglichkeit des State of Bind, hier wird in die eingeschränkte Bewegung gearbeitet
    • wie immer bestimmt auch hier das Pferd die Behandlung
    • Ziel ist hier eine freie Verschieblichkeit, das sogenannte Releasephänomen aller Faszien zu erreichen, so dass der Muskel sich wieder frei unter seiner Faszie bewegen kann
    • Diese Technik eignet sich besonders im Bereich der Thorakolumbalen Faszie ( Sattellage ), die ständig neuen Kompressionen ausgesetzt ist
    • Schon früher wusste man, das Pferde nach dem Reiten mit Stroh abgerieben werden sollten, das wurde nicht wegen der Feuchtigkeit gemacht, sondern schon bewusst um das Gewebe mit neuen Impulsen zu versetzten und somit zu schützen
    • beide Techniken erreichen eine Lösung der Faszien
  • subkutane Reflextherapie – Bindegewebsmassage
    • hierbei wird mit einer bestimmten Hand Technik  eine Mobilisation der darunter liegenden Strukturen erreicht
  • Stresspunktmassage nach Jack Meagher
    • mit der Stresspunktmassage nach Jack Meagher werden 30 Stresspunkte am gesamten Körper des Pferdes getestet und behandelt
    • mit dieser Methode können deutliche Muskelprobleme aufgezeigt werden und erfolgreich behandelt werden

Es war für mich ein sehr lehrreiches Wochenende mit tollen Pferden, die diese Behandlungen sichtlich genossen haben. Am Freitag geht es für mich bereits wieder los, zur Fortbildung der Craniosacralen Therapie für Fortgeschrittene. Ich liebe diese Arbeit am Pferd und freue mich bereits sehr darauf. Sicherlich werde ich euch davon berichten 🙂

 

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Osteopathische Pferdetherapie

Schaut doch mal auf den Reiter http://www.openranch.de/osteopathie/

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Saisonende….

Saisonende, wie schnell ging dieses Kursjahr zu Ende…

Vorzeitig und nicht geplant mussten wir auf Grund der Wetterlage den letzten Alex Zell Kurs für dieses Jahr absagen. Mit Sturmböen und Dauerregen konnten wir den geplanten Geländekurs vom letzten Wochenende nicht stattfinden lassen. Der Reitplatz wäre zwar bereitbar gewesen doch war dieses Mal geplant, den Kurs im Gelände stattfinden zu lassen. Nach längerem Überlegen und Rücksprache mit Alex haben wir den Kurs dank seinem Verständnis abgesagt. Die Böden waren durch den 14 tägigen Dauerregen so aufgeweicht, dass wir ein sinnvolles Training im Wald und Gelände mit Sturmböen, für zu gefährlich angesehen haben. Das so eine Saison endet, hätten wir nicht gedacht und sind sehr betrübt deswegen.

Das es auf einer Ranch mal regnet und man mal nass wird, lässt sich ja nicht ändern. Sehr gut zu sehen auf den Bilder vom Alfonso Kurs im September diesen Jahres, die nun endlich auch online sind. Danke an die Fotografin Karla Böhme. Der Kurs der trotz der Regenschauer ein echtes Highlight war. Alfonso hier zu haben ist immer eine große Freude, ihm bei der Arbeit zu zusehen eine Bereicherung. Die Gruppe um Alfonso war zauberhaft, ganz liebe Pferdemenschen mit ihren wirklich wunderschönen Pferden haben mir das Wochenende verschönert. Viele dieser Menschen sehe ich im nächsten Jahr bei Alfonso oder in anderen Kursen wieder. Darüber freue ich mich immer sehr. Aber auch sehr viele neue Gesichter werden uns im nächsten Jahr besuchen. Mit Spannung erwarte ich daher den ersten Kurs mit Alex im Mai 2018.

Unser bereits 5 Jähriges Jubiläum wollen wir dieses Jahr noch feiern. Schade denn eigentlich wollten wir das am letzten Wochenende bereits mit vielen lieben Menschen der ersten Stunde tun. Nun hatte ich noch keine Gelegenheit das gebührend zu feiern. Aber wir holen das nach!

Vielleicht machen wir noch einmal eine Weihnachtsfeier, was haltet ihr von der Idee? Es wäre schön euch noch einmal vor dem kalten Winter zu sehen und in Erinnerungen zu schwelgen. Was alles in fünf Jahren Kursorganisation passiert ist ….. Wie viele tolle Pferde mit ihren Reitern bereits hier waren…. puh das muss ich mal zählen.

Dieses Jahr war wieder geprägt von Ereignissen, zu meinen letzten schönen gehören die Vaquero Classics. Wie immer ein Wochenende das seines gleichen sucht. Unbedingt sind wir auch im nächsten Jahr wieder als Aussteller mit unseren maßgeschneiderten Westen und dem WEGBEGLEITER Stand dabei. Der Termin steht bereits fest und selbst mein Mann hat sich bereits den Termin im Kalender eingetragen. Und wer Thomas kennt, weiß das er mit Pferden eigentlich nichts am Hut hat und kann sich denken was es mir bedeutet, dass er ebenfalls wieder dabei ist und uns unterstützt. Sicherlich sagt es aber auch sehr viel über die tolle Atmosphäre dieser Veranstaltung und seine Menschen aus. Wir sind gespannt auf die neue Location und das 5 Jährige Jubiläum dieser Veranstaltung. Nina und Alex werden es sicherlich wieder zu einem legendären Wochenende machen. Danke an alle die mitgewirkt haben und wir sehen uns dort hoffentlich wieder.

Beruflich hat sich in diesem Jahr auch bereits einiges getan, die Ausbildung zur Osteopathischen Pferdetherapeutin geht in die Endrunde. Ich konnte bereits einige Pferde erfolgreich behandeln und bin sehr glücklich diesen Weg eingeschlagen zu sein. Bereits im nächsten Jahr werde ich noch weitere Fortbildungen besuchen. Zu diesem Thema werde ich hier auf der Seite berichten und meine Behandlung und Ausbildung weiterhin vorstellen. Wenn ihr Fragen dazu habt, könnt ihr mich gerne anrufen und mit mir einen Termin vereinbaren.

Ich würde mich sehr freuen euch im nächsten Jahr auf einen unserer Kurse, bei den Vaquero Classics oder bei einer Behandlung eures Pferdes wiederzusehen.

Übrigens es sind noch nicht alle Kurse für 2018 veröffentlicht, noch sind Kurse mit Nina, Alfonso, Arien und Hannah Engler in Planung. Sobald diese Kursdaten feststehen werden wir sie veröffentlichen. Bitte nicht böse sein wenn es trotzdem nicht mit einem aktiven Platz klappt, viele der Kurse sind bereits komplett reserviert. Aber immer mal wieder fällt jemand aus, das bedeutet für euch immer, melden wenn ihr Interesse an unserem Kursangebot habt. Vielleicht ergattert ihr euch ja einen der beliebten aktiven Plätze.

Ich wünsche euch einen tollen Herbst und Winter mit euren Familien und Tieren

Viele Grüße

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Einfach nur sitzen?!

Vergangenes Wochenende fand zum ersten Mal auf der Open Ranch ein Sitzschulungskurs nach Mary Wanless statt. Und mit Sicherheit nicht zum letzten Mal, soviel sei bereits vorab verraten.

Sowohl die Methode als auch die liebe Hannah Engler, die diesen ganz tollen Kurs geleitet hat, haben mich völlig in den Bann gezogen. So liebevoll, so pro Pferd und Reiter, so bemüht aus beiden eine Einheit zu machen. Bemüht ist sicherlich das falsche Wort da es durch die Zeugnisbeurteilung einen negativen Touch bekommen hat. In diesem Fall trifft es aber 100% zu.

Hannah und die Methode von Mary Wanless sind für mich die Überraschung des Jahres! Ich bin durch eine Freundin auf diese Methode aufmerksam geworden, sie hatte bereits einen Kurs nach der Wanless Methode geritten und war hellauf begeistert. Und das mit Recht.

Jedem kann ich nur ans Herz legen, einmal einen Sitzschulungskurs zu besuchen. Selbst als Zuschauer hab ich an diesem Kurs unglaublich viel gelernt, ich bin ja dafür bekannt auf der Tribüne „mitzureiten“ … Und somit habe ich auch jede Übung begleitet und versucht umzusetzen. Mein Muskelkater war nicht ohne…. 😉

Mir war tatsächlich kaum klar, das Reiter, den Anweisungen des Reitlehrers zwar folge leisten wollen aber oftmals gar nicht wissen, wie sie ihren Körper dazu nutzen können. Die Frage nach dem Wie??? nahm in diesem Kurs eine besondere Rolle ein. Auf diese Fragen hat die Wanless Methode eine Menge Antworten, ein Beispiel gleich zu Anfang hat mir direkt die Augen geöffnet. Jeder kennt egal aus welcher Reitweise, den Spruch Hacken runter! Viele Reiter versuchen dann mit Druck auf den Hacken das auszuführen, dabei verspannt sich der gesamte Unterschenkel, die Kette setzt sich dann nach oben fort und der Reiter verliert dabei seinen Sitz. Aber versucht einmal mit euren Zehenstreckern, die Zehen nach oben zu ziehen. Ihr werdet bemerken das keine Verspannung der Wade statt findet und ihr locker dabei den Absatz tiefer als die Zehe habt. Genial!

Die Wanless Methode basiert oftmals auf inneren Bildern, sehr plakativ und erklärend. Im Kurs wurde über Bienen und wie passend von Honigtöpfen, von Laser Pointern, Gummibändern oder Reißverschlüssen, von Basketbällen und Bounce, von Kartons, Gebäuden und Stockwerken mit Treppenhäusern und ganz wichtig von Bauchspannung gesprochen. Wie sich das alles zu Hohlkreuzen, Buckeln, Entenarsch und Co verhält, lasst euch von jemand erklären, der sein Auge genau auf das geschult hat.

Hannah ist so ein Mensch, ihr Auge und ihre Erklärungen sind nahezu genial. Ich habe Hannah als unglaublich sympathisch, authentisch, offen und talentiert kennen gelernt. Die gesamte Truppe hat dieses Wochenende so einen Sprung nach vorne gemacht. Ich bin so stolz auf die Mädels und ihre Ponys.

Wieder ein Puzzle Teil in der Ausbildung des Reiters. Ich sage extra Reiter, da die Pferde ihre Reiter so sehr spiegeln um es ihnen Recht zu machen, das sie manchmal vergessen das es nicht immer zuträglich für die eigene Gesundheit ist. Und da spricht dann der angehende Osteopath aus mir. Auch wenn ich so vielleicht einige Kunden verliere, so liegen mir die Pferde doch mehr am Herzen.

Wie wichtig es ist offen zu bleiben und nach höherem zu streben, nicht alles hin zu nehmen und nach Alternativen zu suchen wenn man den Anweisungen des Reitlehrers nicht folge leisten kann, kein Verständnis für die Umsetzung hat, so lasst euch von so einem Trainer überprüfen, eure Pferde danken es euch!

Liebe Hannah es war mir eine Freude dich hier zu haben auch du bist nun ein Teil Open Ranch 🙂

Und wieder bewahrheitet sich die Aussage: Ich vertraue darauf das sich die Menschen finden, die sich finden sollen!

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